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Einbürgerung unter § 10 Abs. 3 Satz 2 StAG (6 Jahre) (Gelesen: 4.565 mal)
Onur81
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i4a rocks!


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Beziehung zum Thema Ausländerrecht: Ich bin selbst Ausländer/in
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Antwort #15 - 13.01.2020 um 16:49:07
 
Hallo nochmal an Alle,

falls der Antrag der Einbürgerung zusammen als ganze Familie gestellt wird, benötigt die Ehepartnerin auch eine bestandene Sprachprüfung und Einbürgerungstest?

Falls ja, da die Einbürgerung nach § 10 Abs. 3 Satz 2 StAG (6 Jahre) von dem Hauptantragsteller mit B2 oder höher beantragt wird,  braucht die Ehepartnerin auch ein B2 (oder höher) Ergebnis, oder reicht B1 aus?

Vielen Dank nochmal!
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blubb


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Antwort #16 - 13.01.2020 um 19:23:29
 
Die Miteinbürgerung Deiner Ehepartnerin erfolgt dann gem. §10 Absatz 2 StAG.

Das bedeutet, nach den Voraussetzungen des §10 Absatz 1 StAG.

Also:

Zitat:
benötigt die Ehepartnerin auch eine bestandene Sprachprüfung und Einbürgerungstest?


Ja.

Zitat:
reicht B1 aus


Ja.

Die Begünstigung für miteinzubürgernde Ehepartner besteht darin, dass die eigentlich erforderliche Zeit des rechtm. Aufenthalts v. 8 Jahren unterschritten sein darf.

Gruß
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Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)
 
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Onur81
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i4a rocks!


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Beziehung zum Thema Ausländerrecht: Ich bin selbst Ausländer/in
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Antwort #17 - 12.06.2020 um 14:02:11
 
Hallo an Alle,

falls ein paar Monaten Elternzeit während der ersten 6 Jahren Aufenthaltsdauer genommen würde, würde sich das Datum, dass man erst berechtigt ist, um einen Staatsbürgerschaftsantrag zu stellen, und zwar genau 6 Jahre nach der ersten Anmeldung,  verschieben?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
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Onur81
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i4a rocks!


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Beziehung zum Thema Ausländerrecht: Ich bin selbst Ausländer/in
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Antwort #18 - 23.02.2021 um 10:32:20
 
Sehr geehrte Experten,

wenn ich dürfte, hätte ich noch eine Frage, und zwar, benötigt meine Ehefrau vor dem Staatsbürgerschaftsantrag einen unbefristeten Aufenthaltstitel, bzw. Niederlassungserlaubnis oder kann sie ohne einen miteingebürgert werden.

Vielen Dank.
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reinhard
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Antwort #19 - 23.02.2021 um 13:06:20
 
Ein unbefrristeter Aufenthaltstitel ist keine Voraussetzung.

Im Gesetz wird negativ aufgezählt: Wer nur einen vorübergehenden, auf Zeit angelegten Aufenthaltstitel hat, z.B. Studentin, Au-Pair, humanitärer Titel, kann nicht eingebürgert werden, sondern muss zunächst entweder einen unbefristeten oder einen auf Dauer angelegten Titel bekommen – wegen der Arbeit, aus familiären Gründen, als anerkannter Flüchtling.
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Onur81
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Beziehung zum Thema Ausländerrecht: Ich bin selbst Ausländer/in
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Antwort #20 - 13.08.2021 um 14:02:26
 
Sehr geehrte Experten,

es fällt mir noch eine Frage ein, und zwar, falls ich zusammen mit meinen Kindern einbürgert werden würde und meine Frau bleibt Türkische Staatsbürgerin, hätten meine Kinder einen Anspruch auf Doppelte Staatsbürgerschaft aus dem Grund, dass zwei Elternteile unterschiedliche Staatsbürgerschaften haben werden?

Ich sehe es eher unwahrscheinlich aber um sicher zu sein, wollte ich hier die Frage stellen.

Vielen Dank im Voraus für die Antwort(en).
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Antwort #21 - 13.08.2021 um 19:04:31
 
Das ist kein Grund für eine dauerhafte Mehrstaatigkeit.

Sollte deine Frau die nach Artikel 27 Abs. 2 des türkischen Staatsangehörigkeitsgesetzes erforderliche Zustimmung zur Entlassung der Kinder verweigern, könnten sie nach einer in Kürze in Kraft tretenden Gesetzesänderung unter der Auflage eingebürgert werden, sich nach dem Erreichen Volljährigkeit selbst um die Entlassung zu kümmern. Damit wäre zumindest eine zeitweilige Mehrstaatigkeit möglich.
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§ 1 Gesetz über die Begründung von Entscheidungen in Verwaltungsangelegenheiten
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blubb


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Antwort #22 - 13.08.2021 um 19:05:03
 
Onur81 schrieb am 13.08.2021 um 14:02:26:
hätten meine Kinder einen Anspruch auf Doppelte Staatsbürgerschaft aus dem Grund, dass zwei Elternteile unterschiedliche Staatsbürgerschaften haben werden?


Hallo,

nein, hätten sie grundsätzlich nicht.

Gruß
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Onur81
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Antwort #23 - 23.09.2021 um 16:08:09
 
Liebe Experten,

ich habe bemerkt, dass im letzten Monat auf § 10 Abs. 3 Satz 2 StaG eine Änderung stattgefunden hat, und zwar, das "Vorliegen besonderer Integrationsleistungen" mit der folgenden Erläuterung weiter geklärt wurde.

(3) Weist ein Ausländer durch die Bescheinigung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs nach, wird die Frist nach Absatz 1 auf sieben Jahre verkürzt. Bei Vorliegen besonderer Integrationsleistungen, insbesondere beim Nachweis von Sprachkenntnissen, die die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 6 übersteigen, von besonders guten schulischen, berufsqualifizierenden oder beruflichen Leistungen oder von bürgerschaftlichem Engagement, kann sie auf bis zu sechs Jahre verkürzt werden.

Nach meinem Verständnis hebt diese Formulierung die Anforderung einer ehrenamtlichen Arbeit ab und ermöglicht die Antragstellung mit einem Qualifizierten Job und B2 oder höherem Sprachzertifikat.

Meine Frage an Sie ist folgendes: Ist mein Verständnis richtig?  Smiley

Vielen Dank im Voraus.
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SimonB
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Antwort #24 - 23.09.2021 um 19:31:10
 
Onur81 schrieb am 23.09.2021 um 16:08:09:
ermöglicht die Antragstellung mit einem Qualifizierten Job und B2 oder höherem Sprachzertifikat.
Ja, zum Beispiel.
Ich lese daraus eine Differenzierung und Erläuterung, was besondere Integrationsleistungen sein können.

Onur81 schrieb am 23.09.2021 um 16:08:09:
hebt diese Formulierung die Anforderung einer ehrenamtlichen Arbeit ab
Meinst du, hebt  auf?
Ich denke, nein,  bürgerschaftliches Engagement ist der umfassendere Begriff. Also nicht nur ehrenamtliche Arbeit .
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Onur81
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Antwort #25 - 23.09.2021 um 22:17:45
 
SimonB schrieb am 23.09.2021 um 19:31:10:
Meinst du, hebt  auf?


Ja, richtig. Hebt auf meinte ich.. Smiley Entschuldigung für meinen Fehler und Danke für die Korrektur und Antwort.
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