Einer aus USA schrieb am 16.06.2026 um 16:28:39:So, heute hatte ich meinen Termin und hatte alle Dokumente dabei. Wie es so ist, hatten die 2 keine Ahnung davon und mußte mir anhören, das mein Fall nie so vorgekommen ist. Erklärungserwerb?, hatten dazu keine Schulung.
Fakt ist, das Haar in der Suppe wurde gefunden und DAS entscheidende Dokument wurde nicht anerkannt. Obwohl frisch besiegelt und auch amtlich akzeptiert, nein es muss nochmals angefragt werden und das kann dauern, von der gleichen Behörde.
Interessant war nur zu hören, wieviel Stress das ist und wie überlastet alle sind.
Es gab weder ein ja oder nein, alles sehr nebulös gehalten, keine Aussage nichts. Die Abstammungskette war klar bewiesen, keine Antwort nichts....
Ok, Der Amtsleiter meinte, bis Mitte Juli würden die mir Bescheid sagen, falls alles geprüft worden ist, natürlich nur mündlich, er muß ja vorher wohl in Urlaub oder so ähnlich.
Ist mir auch egal, keine Ahnung von der Sache, echt peinlich.
Ich hatte denen mitgeteilt, ob die sich melden oder nicht melden ich Mitte Juli zum VG gehen werde, vielleicht hat der Richter ja eine Ahnung von dem Thema.
Da ich ja vor 2 Jahren mit der regulären Einbürgerung ja gestartet bin, fängt alles wieder von vorne an!
Verstehe dein Problem nicht. Ja, die haben davon evtl. keine Ahnung. Und damit gehen sie ziemlich offen um. Das kann man unprofessionell nennen oder fair und ehrlich. Ansichtssache.
Dass die dir dann in dem Termin keine direkte verbindliche Antwort geben ist da nachvollziehbar.
Dass die das alles abklären und dir innerhalb eines Monats eine Antwort geben wollen ist eigentlich genau das was man dann haben möchte.
Erkenne da jetzt kein Fehlverhalten der Behörde. Dass man sich für Fallkonstellationen zunächst informieren muss bevor man eine Entscheidung trifft ist völlig normal. Schau mal, ich arbeite in einer
EBH und könnte es dir jetzt auch nicht mal beantworten. Und wir haben hier auch mal Erklärungserwerb gemacht, auch wenn es seit kurzen nun eine andere Behörde macht. Aber das haben halt die alten Hasen gemacht und nicht ich, eben weil es solche Einzelfälle sind, dass man da einfach auf die Erfahrung zurückgegriffen hat. Bei uns kam der Erklärungserwerb maximal 1, 2 mal im Jahr vor. Und unsere Behörde ist wenn ich mir die Einwohnerzahlen mit deinem Landkreis mal vergleiche zwei bis drei mal so groß. Dazu laut statistischem Bundesamt mit höherem Ausländeranteil.
Kleiner Praxistipp dazu: VG bedeutet nicht, dass es schneller geht. Die Behörde könnte dann auch einfach hingehen und abwarten, was beim VG jetzt passiert. Dann haste im schlimmsten Fall nochmal paar Jahre vor dir. Dann tauschen beide Seiten ihre Sicht aus. Und beim VG liegt es dann halt. Naja, oder du wartest auf eine vllt. positive Antwort der Behörde wenn sie sich ihre ihre durchaus zustehende Prüfungszeit lässts. Man sollte halt schon wissen, wann eine Eskalation für einen selber sinnvoll ist oder nicht. Und in der Realität bedeuten Beschweren, Klagen, usw. nur zeitliche Verzögerungen, wenn eigentlich eine zeitnahe positive Entscheidung möglich wäre.